Kavallierwaffen 19. Jahrhundert

Der von schweren Reitern getragene Küraß steht im 18. und 19. Jh. an vorerst letzter Stelle der Harnischentwicklung. In dieser Form wurde er von den meisten europäischen Mächten im gesamten 19.Jh. getragen, in Frankreich sogar noch bis zum Anfang des 1. Weltkrieges.
Kombiniert wurde er mit einem Kürassier- oder Dragonerhelm mit breitem Kamm und Federn und Fellverzierung. Es war übliche Mode des 19. Jh. mit dem Helm klassisch-antike Formen zu imitieren. Als Bewaffnung wurden ein Paar kurze Pistolen in Satteltaschen und gelegentlich ein Karabiner mitgeführt. Die Pistolen besaßen nur eine kurze Reichweite und dienten auch dazu, Alarm zu signalisieren. Hauptwaffe war aber der hauptsächlich zum Stoß geeignete Degen oder Pallasch.
Kavalleristen dieser Klasse griffen geschwächte gegnerische Formationen direkt an. Sie sollten diese regelrecht sprengen und so den Sieg herbeiführen. Ehrendegen entsprachen in ihrer Form einsatzfähigen Waffen, sind aber eher dekorativ und weisen geätzte Inschriften auf. Sie wurden innerhalb der Armee an verdiente Mitglieder oder als Erinnerungsstücke von Kameraden verliehen.

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